| Letzter Teil JU/ÜL 2008-2009 |
Seite 1 von 2 Kinder, Kinder wie die Zeit vergeht! War nicht erst das Einsteigerseminar? Wo ist bloß die Zeit geblieben? In den letzten zwei Jahren gab es hierund da mal den Gedanken, wie schönes sein wird, wenn der Jugend- und Übungsleiterkurs zu Ende ist. Tja undnun ist es soweit und die große Freudestellt sich nicht so richtig ein. Ich brechenun ein letztes Mal auf, nur mit demUnterschied, dass ich diesmal gar nichtso weit fahren muss. Wir treffen uns inHamburg zum Abschlusswochenende. Das heißt unsere lustige Hin- und Rückfahrtmit meinen lieben Mitstreiternentfällt, kein Gemecker über den Stauvor dem Elbtunnel, keine fröhliche Gesangsrundezu Liedern aus dem Radiound auf die Aussage meiner Kinder „Wirmöchten aber mit“, kommt die Antwort „Eure Sachen sind schon eingepackt, ihrkommt alle mit“. An diesem Wochenendeist eben alles anders. Die letzten beiden Übungswochenendenwaren geprägt von der Organisation undGestaltung der Abschlussfeier. Schließlichhatten unsere Vorgänger die Messlattefür einen klasse Abschlussabendsehr, sehr hoch gehängt. Was musstealles organisiert werden? Abschiedsgeschenkefür die Teamer Dana, Steffiund Julius mussten her. Die Projekteder einzelnen Gruppen mussten fertiggestellt werden, auch hier waren einigeüberrascht, dass die zwei Jahre bereitsum sind! Was soll es eigentlich zu Essengeben? Hat jeder LV die Wochenendenbzw. deren Inhalte aufgearbeitet, die ihmzugeteilt waren? Fragen über Fragen.   Die Anreise wurde mit so ziemlich allenVerkehrsmitteln getätigt, die zur Verfügungstanden, Flugzeug, Bahn undAutos. Warum ist denn keiner mit demSchiff angereist? Wo es in Hamburg dochso tolle Möglichkeiten gibt, anzulegen! Einige kamen auch erst am Samstag an und manche gar nicht. Es wurde dem Abschlussabend noch derletzte Schliff verpasst und die ersten Projekte verteilt. Allen voran das Projektvon Annika, Heiko und René: Es gab eine Liedermappe für alle. Eine tolle Auswahlan Liedern, altbewährte und ganz neuewurden in einer Mappe zusammengefasst.Alles noch ordentlich als Ringmappeabgeheftet, mit unserem Logo „Reiffür den Schein“ versehen, fertig war das Projekt. Da jucken selbst mir die Finger, und das als „Nicht-Musikinstrumentspieler“,vielleicht klappt es ja doch nochirgendwann mit dem Gitarrespielen. Das nächste Projekt ließ auch nicht langeauf sich warten, von Dani und Gonzo gabes das Abschlusslied, selbst umgetextetund eingespielt (Liedtext siehe am Endedieses Berichts). Meine Hochachtung vorso viel Talent!Josi, Svenja und Moritz stellten nocheine Kaffeetasse vor, die alle Teilnehmererwerben konnten. Einige Projektebrauchten einfach noch ein wenig Zeit.Zum Beispiel unser Jugend-Übungsleiter-Kaputzenpullover – in dieser Gruppehaben Benne, Peggy, Andrea und ichmitgearbeitet, wobei der Großteil vonPeggy und Benne erarbeitet wurde. Aucheine Spiele-Karteibox wird noch folgen.Unter der Leitung von Jens entsteht hiereine Spiele-Sammlung, die durch dashandliche Format einer Karteibox auchideal zum Mitnehmen ist, die verschiedenstenSpiele beinhaltet und auch beliebigweitergeführt werden kann. DieÜberlegung ist auch, diese außerhalbdes JU/ÜL-Leiterkurs anzubieten. Wer Interessehat, meldet sich einfach mal bei mir. Es standen aber auch noch Übungseinheitenauf dem Plan, aber so richtig beider Sache waren wohl die Wenigsten. Dann folgten schließlich auch noch dieEinzelgespräche mit den Teamern. DasFernbleiben von Lennart nutzten wir,um richtig Panik vor den Teamern zumachen. Hilfe, Lennart kommt nicht! Erhat doch den gesamten Abend durchgeplant. Was sollen wir denn jetzt machen?Die Teamer versuchten uns zuberuhigen, schließlich wäre das ja nichtso schlimm, wenn jetzt nicht alles soklappt. Improvisation heißt doch dasZauberwort für Jugend- und Übungsleiter!Wenn die wüssten!Der absolute Vorteil, dieses Wochenendein Hamburg durchzuführen, wardie voll ausgestattete Schulküche mit 8Kochplatten, 4 Backöfen und unendlichvielen Töpfen und Schüsseln. Wir hattenuns überlegt, dass jeder LV landestypischeGerichte kocht. Über mehrere Stundenwurde in der Küche geschnippelt,gekocht und gebacken was die Einrichtungso hergab. Dann musste noch dieriesige Aula vorbereitet, das Essen unddie Getränke vom Keller in den zweitenStock getragen und die Musikanlageangeschlossen werden. |



