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Den Samstag mussten wir nach der Anreise leider hauptsächlich im Haus bei Kerzenschein verbringen, weil es stark regnete. Aber wir hatten viel zu tun. Schlafplätze aussuchen und einräumen, dann konnte jeder Teilnehmer seinen persönlichen Besteckbeutel bemalen. Ein Gruppenspiel startete noch: „Das Mörderspiel“! Jeder zog einen Namenszettel (außer seinen eigenen natürlich) und demjenigen, der auf dem Zettel stand, wird durch einen Kuss auf die Wange„umgebracht“.
Allerdings durfte er dabeinicht gesehen werden. Derjenige der geküsstwurde musste seinen Zettel an denMörder weitergeben. Eigentlich solltedas Spiel über mehrere Tage, ja vielleichtauch die ganze Woche gehen, doch dieAufregung war groß und wir (Teamer)hatten die Mordlust unserer Teilnehmererheblich unterschätzt. Es wurde „gemordet“(geküsst), was das Zeug hieltund so war das Spiel schneller vorbei alserwartet. Aber alle wollten unbedingtnoch eine Runde spielen. Also ging alleswieder von vorne los! UnangefochteneMassenmörderin war Melina mit 11 von19 Teilnehmern. Meine Hochachtung! Sonntag stand basteln auf dem Programm,mit Strohhalmen und mit CD‘s.Auch die, die nicht basteln wollten, kamenauf ihre Kosten. Die Schnitzmesserwurden auch wieder ausgegeben undnoch eine Premiere stand auf dem Programm.Wir hatten unseren eigenen„Tante Emma Laden“. Die Kinder vomTagestischdienst hatten Verkaufsdienst.Jeder durfte etwas für 50 Cent kaufen,um täglich ihren Zuckerhaushalt aufzufüllen.Das mit dem Namen „TanteEmma Laden“ brachte Vianne (5 Jahre)etwas durcheinander, schließlich gibt eshier keine Tante Emma und einen Ladenhaben wir auch nicht!!! Also wurde einKiosk daraus.
Am Montag haben wir super tolle T-Shirtsgebatikt. Jedes ist ein Unikat. Nach demAbendessen ging dann die von Maik undTom ausgearbeitete Nachtwanderung los.Ganz schön gruselig, Taschenlampen warenkeine erlaubt.Zähne putzen und grob waschen standimmer auf dem Programm, aber allefreuten sich riesig auf Dienstag, da wolltenwir nach Buchholz in der Nordheidefahren, um dort ins Hallenbad zu gehen.
Allerdings mussten wir erst einmal denMarxenschmutz abduschen. Nicht dassdas Wasser trübe wird wegen uns. Dazumöchte ich noch sagen, wie unkompliziertes als FKK-ler immer ist, da geht esgemeinsam in eine Gruppenkabine, auchbeim Duschen geht es viel lockerer zu.Hier mussten wir uns erst teilen, Jungsgeradeaus, Mädchen rechts, in Handtüchereingewickelt zum Duschen, dannin die Schwimmklamotten und los. Wiekompliziert, es lebe das FKK-Dasein!
Es ist zwar nur ein einfaches Hallenbadaber dienstags gibt es immer Kinderspaß. Ganz viele Wasserspielzeuge gab es und in der Mitte wurde ein riesiger aufblasbarer Hund festgemacht. Mit viel Mühe konnte der auch beklettert werden. Es war schön zu sehen, mit wie viel Teamgeist unsere Teilnehmer sich gegenseitig halfen, um darauf zu kommen. Endlich oben angekommen, wurde ordentlich gesungen (zu Queens „We will rock you“, leider mit dem Text aus der OBI-Werbung, das Original kennen die Kleinen wohl noch gar nicht) und Krach gemacht. Das rief uns Teamer auf den Plan und so schwammen wir von mehreren Seiten auf den Hund zu und holten unsere Teilis darunter. Unter großem Jubel fand dieses Spiel noch einige Male statt. Es gab Teilis, die waren fast nicht runter zu kriegen, z.B. Pit, Leonie und Riccarda oder ganz leichte Opfer, wie z.B. Jeanett und besonders Marc. Der so oft fl og, dass sich das Raufklettern fast nicht lohnte. Zum Schluss brauchte ich nur in seine Richtung sehen und vor lauter festhalten und verkrampfen fi el er auch so runter. Ich musste so lachen, dass ich fast ertrunken wäre.
Am Abend ging es dann frisch und sauber zum Lagerfeuer, schließlich war auch schon Bergfest, was eigentlich keiner glauben konnte, schon vier Tage hier in Marxen. Am Lagerfeuer wurde dann genascht und rumgealbert was das Zeug hält. Mittwoch konnten alle ausschlafen. Brunchen war angesagt, aber während wir an den üblichen Tagen eher alle noch wecken mussten, waren an dem Morgen weit vor unserer täglichen Frühstückzeiten, 09:00 Uhr, fast alle da! Es gab an diesem Tag auch keine besonderen Aktionen, nur Freizeit und im Gelände herumtoben! Donnerstag schnürten alle ihre Wanderschuh und wir machten uns auf den Weg nach Jesteburg. Mindestens zu dritt durften die Teilis dann die „Stadt“ unsicher machen und das lange gehütete Taschengeld auf den Kopf hauen. Zum Mittagessen trafen wir dann alle auf einem Spielplatz und Marco brachte uns belegte Brote, Fingerfood Gemüse und Getränke. Einige wollten dann unbedingt noch einmal los zum Shopen, obwohl die 4 Geschäfte bereits ausgiebig besucht wurden. Also durften die meisten noch einmal los und die Anderen gingen nach Hause. An dieser Stelle möchte ich einmal erwähnen, für alle Leser, die auch mal nach Marxen fahren: Das Eiscafé in Jesteburg ist super. Bei Marinellis gibt es die leckerste Trinkschokolade, die wir – Thomas, Michael und ich – je getrunken haben. Mit echter Schokolade verfeinert und fast so dick wie fl üssiger Schokoladenpudding, hmmmmmm. Super lecker!!! Freitag gab es noch ein tolles Geländespiel,geleitet von Jung-Teamerin Melina.Während der ganzen Zeit wurden auchimmer wieder Freundschaftsbänder geknüpft.Es wurde dann noch beschlossen,dass alle Teilnehmer ein „Marxen-Freundschaftsband“ bekommen sollten.So wurden die Farben ausgewählt undfast den gesamten Freitag geknüpft. Einige,die das konnten, machten dann nocheins oder mehrere, damit auch wirklichalle eines bekommen.Samstag ging es dann nach dem Frühstücklos mit packen und sauber machen.Schneller als gedacht konnten wir dannnach Abschluss- und Feedback Runde indie Autos und den Heimweg antreten,wieder zurück in die Zivilisation, so mitelektrischem Licht und einem Klo mitWasserspülung. Welch ein Luxus!
Von den Teilis für gut oder klasse befunden wurden:
- das Lagerfeuer zum Bergfest
mit ordentlich Naschi´s
- die Nachtwanderung
- das Schwimmen
- die Einkaufstour in Jesteburg
- das Wetter
- die Bastelaktionen
- das Mörderspiel
- unser neues Küchen-Dream-Team,
Jungteamer Jeanett als Küchenkuh und Marco als Küchenbulle. Niemals wurde über das Essen gemeckert! Wen wundert das auch, bei der Aussage von Marco: „wer über das Essen meckert, hat Plumpsklodienst“?
- das selbst gekochte Apfelmus
- das Thomas sich immer um die Reinigung
vom Plumpsklo gekümmert hat
- und noch viel viel mehr
Nicht so gut kam an:
- mal wieder das Plumpsklo
- die Schlafsituation, da zu viele
Schnarchnasen
- der Umgang mit den Werkzeugen
An dieser Stelle möchte ich mich wieder bedanken bei:
- den Teilnehmer:
Marc, Milina, Vianne, Maik, Riccarda, Victoria, Douglas, Miriam, Sebastian, Tom, Leonie, Pit,
- den Jung-Teamern:
Melina, Jeanett und Marco
- sowie den „alt bewerten Teamern:
Thomas, Michael und Annika
An diesem Bericht haben alle Teilnehmer und Teamer mitgewirkt.
Matina Höhne 1. Vorsitzende LV HH/SH
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